-- Anzeige --

Mainschleusen werden gewartet und überprüft

28.03.2025 09:35 Uhr
Luftaufnahme der Schleusensperre 2024 in Würzburg
Luftaufnahme der Schleusensperre 2024 in Würzburg.
© Foto: Tobias Reißmann

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Main (WSA) sperrt für umfangreiche Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten an der Bundeswasserstraße Main vorübergehend die Schleusen Krotzenburg (Südkammer) bis Lengfurt und die Schleusen Rothenfels bis Viereth.

-- Anzeige --

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Main (WSA) nimmt die Schleusen Krotzenburg (Südkammer) bis Lengfurt vom 26. März bis zum 6. April 2025 und die Schleusen Rothenfels bis Viereth vom 24. März bis zum 9. April 2025 außer Betrieb. Die Schleusensperre findet jährlich statt, um notwendige Bauwerksinspektionen sowie Reparaturen und Unterhaltungsarbeiten an den Anlagen durchführen zu können. Dabei unterstützen rund 200 Beschäftigten des WSA Main. Das Binnenschifffahrtsgewerbe und die Häfen am Main werden bereits zwei Jahre im Voraus informiert um langfristig disponieren zu können.

Umfassende Wartung: Trockenlegung und Instandsetzung der Schleusen

Für die Prüfungen, Bauwerksvermessungen und für die dringenden Instandsetzungsarbeiten müssen die Schleusen Krotzenburg (Südkammer), Wallstadt, Heubach, Lengfurt, Harrbach, Würzburg, Marktbreit, Dettelbach, Knetzgau und Viereth trockengelegt werden. Mit Hilfe von Kranschiffen beziehungsweise Autokränen und mit Taucherunterstützung werden die hierfür erforderlichen sogenannten Schleusenrevisionsverschlüsse eingebaut. Danach werden die Schleusenkammern leergepumpt und so für die auszuführenden Arbeiten zugänglich gemacht. An den trockengelegten Schleusen werden Wände, Häupter, Tore, Sohle sowie Torantriebe auf Schäden untersucht und dokumentiert. Schwerpunk in diesem Jahr ist der Einbau eines neuen Stoßschutzes am sogenannten Oberhaupt der Schleuse Würzburg. An den weiteren Schleusen sind – nach Havarien und Schäden durch eingeklemmte Geschwemmsel – an den Schleusentoren dringende Instandsetzungsmaßnahmen erforderlich. Auch an den nicht trocken gelegten Schleusen werden Wartungs- und Unterhaltungsarbeiten durchgeführt, die bei laufender Schifffahrt während des Jahres nicht möglich sind.

Vielseitige Instandhaltung durch Fachkräfte des WSA

Ein Großteil der derzeit bekannten, erforderlichen Instandsetzung-, Wartungs- und Unterhaltungsmaßnahmen werden von eigenen Beschäftigten erledigt. Dem WSA kommt es dabei zugute, dass die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine breite Palette an fachlichem Know-how aufweisen, unter anderem aus den Bereichen Wasserbau, Nautik, Taucherei, Elektrik, Nachrichtentechnik, Schlosserei, Schreinerei, Vermessung, Technik und Ingenieurwesen. Die Beschäftigten des WSA Main werden durch circa 50 Mitarbeitende von Fremdfirmen unterstützt und setzten in Zeitraum der Schleusensperre circa vier Millionen Euro um.

-- Anzeige --
-- Anzeige --

HASHTAG


#Schleusen

-- Anzeige --

MEISTGELESEN


-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.schifffahrtundtechnik.de ist das Online-Portal der achtmal jährlich erscheinenden Zeitschrift Schifffahrt und Technik. Schwerpunktthemen sind Schifffahrt und Binnenschifffahrt, Transport und Logistik im Hafen und intermodaler Verkehr zwischen See- und Binnenhäfen. Praxiserfahrene Journalisten recherchieren vor Ort und schreiben Klartext zu Logistik in See- und Binnenhäfen, kombiniertem Verkehr, Reedereien, Güterverkehr und Schwerlastlogistik.