Um sich schlanker und schlagkräftiger aufzustellen, haben die Mitglieder des BDB eine neue Satzung beschlossen, in der die vielfältigen verkehrs- und gewerbepolitischen Aufgaben präziser definiert sind und verstärkt arbeitsteilig wahrgenommen werden sollen: An die bisherige Stelle des „Präsidenten und bis zu acht Stellvertretern“ tritt nun ein Vorstand von sieben gleichrangigen Mitgliedern, die sich nach dem Kollegialprinzip die Aufgaben und Zuständigkeiten im Verband teilen.
Der Vorstand setzt sich ab sofort wie folgt zusammen:
- Andreas Grzib, DTG Deutsche Transport-Genossenschaft Binnenschifffahrt, Duisburg (neu)
- Dr. Rupert Henn, DST (Binnenschifffahrts-Forschungsinstitut an der Universität Duisburg-Essen) (neu)
- Jens Langer, DP World Intermodal GmbH, Germersheim (neu)
- Dr. Marie Nauheimer, Frankfurter Personenschiffahrt Anton Nauheimer, Frankfurt a.M.
- Sebastian Poser, B. Dettmer Reederei, Bremen (neu)
- Martin Staats, MSG, Würzburg
- Björn Wilmer, Reederei Jaegers, Duisburg (neu)
„Unsere Mitgliedsunternehmen kommen aus der Trocken-, Tank- und Containerschifffahrt. Hinzu kommen die Tagesausflugsschifffahrt, die Fähren und die Flusskreuzfahrt, die im wachsenden Tourismusmarkt eine starke Rolle spielen und im Verband zunehmende Bedeutung erlangen. Unsere Mitglieder aus der See- und Binnenhafenwirtschaft, dem Versicherungswesen, der Forschung und der Finanzierung stärken uns mit ihrer Expertise bei der umfassenden Vertretung der Brancheninteressen rund um das System Binnenschifffahrt und Wasserstraßen“, erklärt BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen.
Schulschiff „Rhein“ wird fester Bestandteil der BDB-Satzung
Mit der Satzungsreform wird außerdem erstmals der Betrieb des Schulschiffes „Rhein“ im Regelwerk des Vereins verankert. Das Schulschiff ist eine europaweit einzigartige Einrichtung für die Aus- und Weiterbildung in der Binnenschifffahrt, die mit 95 Betten und einer Kantine an Bord zugleich den größten Beherbergungsbetrieb für die angehenden Binnenschifferinnen und Binnenschiffer darstellt. „Das ist das überfällige Signal an die Branche, dass der BDB auch zukünftig die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Branche als seine Kernaufgabe ansieht und diese im Jahr 1984 gegründete Institution unter dem Dach des Vereins fortführt“, so BDB-Geschäftsführer Schwanen. „Das Schulschiff ist unter der Leitung meines Kollegen Gerit Fietze gut aufgestellt, und das Angebot an Bord – sei es im Rahmen der Erstausbildung, sei es bei der Weiterbildung – wird sukzessive nach den Wünschen der Branche ausgebaut.“