Zwischen Rhein, Ruhr und Nordsee – Die Geschichte der Westdeutschen Kanäle – Walter Strähler

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Band 18: Zwischen Rhein, Ruhr und Nordsee – Die Geschichte der Westdeutschen Kanäle – Walter Strähler

Leitgedanken: Vor rund 140 Jahren beschloss in Dortmund eine kleine Gruppe von engagierten Bürgern durch eine Denkschrift auf die verkehrliche Benachteiligung des westfälischen Raumes und die Notwendigkeit eines Kanalbaues hinzuweisen. Westfalen war ein „trockenes Land”, fernab von den damaligen Hauptwasserstraßen Rhein, Weser und Elbe, und der Weg nach den Seehäfen war weit und mühsam. Vierzig Jahre später, 1899, hatte Dortmund einen Hafen, und der erste auch für große Binnenschiffe brauchbare Weg aus Westfalen an die See, der Dortmunder-Ems-Kanal, konnte dem Verkehr übergeben werden. Dem fortdauernden Bemühen von weitsichtigen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung war es dann zu verdanken, dass heute ein ganzes Netz von Kanälen den Raum zwischen dem Niederrhein, dem östlichen Westfalen und der deutschen Nordseeküste durchzieht. Diese „Westdeutschen Kanäle” haben nach dem Rhein die größte Verkehrsdichte unter allen deutschen Binnenwasserstraßen. Damit ist der Beweis für die Richtigkeit der damaligen Forderung und für die Bedeutung des Kanalbaues für die westfälische Wirtschaft geliefert. Die Westdeutschen Kanäle waren darüber hinaus das erste Glied in dem großen West-Ost-Kanal, dem Mittellandkanal: Der alle norddeutschen Flüsse vom Rhein bis zur Oder verbindet und heute besonders für den deutschen und europäischen West-Ost-Verkehr unentbehrlich ist. Die Entstehung und der weitere Ausbau des westdeutschen Kanalnetzes sind nicht nur historisch interessant, sondern das Wissen um das frühere Geschehen ist auch für die weitere Entwicklung unserer Verkehrswege wesentlich: „Das Heute entstammt dem Gestern, und das Morgen entsteht aus dem Vergangenen. Dieses Vergangene soll die Gegenwart jedoch nicht lähmen, sondern sie befähigen, bei allem Bewahren eine andere und im Fortschritt eine neue Gestalt zu gewinnen.” (Jacques de Goff)

 

ISBN-Nr.: 978-3-924999-21-x

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