Seitdem Angela Titzrath Vorstandsvorsitzende der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist, kommt Bewegung in die Lösung der wachsenden Verkehrsprobleme in Stadt und Hafen: Nicht Binnenschiff und Bahn oder der Bau der Hafenquerspange lösen die Dauerstaus. Auch wird nicht die innovative Port Feeder Barge – in vielen Häfen erfolgreich im Einsatz – endlich Realität.

Nachdem Hamburg in der Digitalisierung bereits weltweit ‚führend‘ ist – in der Realität liefern Binnenschiffe an den HHLA-Terminals Container mit Frachtpapieren an, die Schiffspersonale nach Kletterpartien über glitschige Kaimauerleitern dem Terminalpersonal übergeben – müssen auch beim Boxentransport in Hamburg ‚Hightech-Standards‘ her.

Aktuelle HHLA-Anzeigen werben mit ‚fliegenden‘ Containern, die durch vier an

 

 

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Editorial 1 | 2019 | Gebeamte Boxen

 

Liebe SUT-Leser,

den Corner Castings befestigten Drohnen bewegt werden. Da Drohnen bislang eher kleine Lasten befördern, werden nun neue Varianten entwickelt, damit die Vision zumindest für Leercontainer Wirklichkeit wird. Diskutiert werden auch die Terminals verbindende Tunnelröhren, durch die Container mit automatisch gesteuerten Chassis fahren, wie sie bereits als AGVs am Terminal Altenwerder im Einsatz sind. Aber was kostet das Netz von Tunnelröhren unter der Elbe und den Hafenbecken und wie lange soll deren Bau dauern?

Völlig abgehoben ist der neue Vorschlag Titzraths zum Bau einer Rohrpost, in der Container in Schallgeschwindigkeit das Hinterland erreichen.

Hierzu gründete die HHLA bereits ein Joint Venture mit dem US-Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies, welches deren Pläne für den Transport

von Passagieren für den Container

 

 

 

weiterentwickeln soll. Ob der pfeilschnelle Boxentransport überhaupt Sinn macht bleibt offen – auf die mögliche Realisierungszeit solcher Projekte weist das Beispiel der letzten Elbvertiefung.

Da sollte man doch gleich Container per fliegender Untertasse oder mittels Beamen bewegen. Inzwischen empfehlen sich Bahn und Binnenschiff als leistungsfähige und kostengünstige Alternativen zum Lkw im Hier und Jetzt: Denn den Wegfall der Kanalabgaben und die Halbierung der Bahn-Trassenkosten scheint man im HHLA Hauptquartier noch nicht zur Kenntnis genommen zu haben!

 

 

 

 

 

 

 

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